Die verheerenden Hochwasser der vergangenen Woche haben viele Existenzen zerstört und Menschenleben gefordert. Laut aktuellen Zahlen ließe 122 Menschen in den Fluten ihr Leben, 155 weitere Menschen werden noch vermisst. Doch das Hochwasser und die Erdrutsche rissen auch alte Wunden wieder auf – wie beim Schlagerstar Heino. Denn das Grab seiner Tochter wurde unterspült.
Heino erlebte die Flut nicht persönlich, trotzdem traf es ihn hart
Musiker Heino selbst war zum Glück selbst nicht in seiner Heimatstadt Bad Münstereifel, die besonders hart von dem Hochwasser betroffen war. Der Schlagersänger befand sich gerade an seinem Zweitwohnsitz in Österreich, doch mit seien Gedanken war er in seinem Heimatort. Das lag allerdings nicht daran, dass auch sein Haus beschädigt wurde, sondern an einem viel persönlicheren Gurnd.

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Das Urnengrab seiner Tochter Petra, die sich 2003 das Leben genommen hatte, wurde durch das Hochwasser unterspült und zerstört. Mit der Bild sprach der 82-Jährige nun über seine Emotionen. „Ich habe das zerstörte Grab auf Fotos gesehen und der Anblick tut mir in der Seele weh“, sagte Heino. „Ich habe so oft mit meiner Frau Hannelore dort gestanden und gebetet. Es ist schlimm, dass die Totenruhe meiner Tochter durch die Flut so furchtbar gestört wurde.“

Flut: Heino leidet mit seinen Mitbürgern aus Bad Münstereifel
Trotz seines persönlichen Schmerzes ist Heino in Gedanken dennoch bei seinen Mitbürgern, die durch die Flut alles verloren haben. „Es ist schrecklich, dass Petras Grab zerstört ist, aber viel wichtiger sind jetzt die lebenden Opfer dieser furchtbaren Katastrophe. Ihnen gehört mein ganzes Mitgefühl.“

Während in Bad Münstereifel und den anderen Flutgebieten noch die Aufräum-Arbeiten und die Suche nach Vermissten auf Hochtouren laufen, kündigen sich für die Eifel und weite Teile Nordrhein-Westfalens weitere Unwetter an, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung prognostiziert.
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