Lady Gaga, Madonna, Elton John, Bruce Springsteen und sehr viele weitere Weltstars könnten einen guten Grund haben, zu zittern. Und zwar vor den Enthüllungen einer Hacker-Truppe, der es gelungen ist, in die Computer einer der bekanntesten Entertainment-Anwaltskanzleien einzudringen – und die jetzt ein satte Lösegeldsumme fordert.
Die New Yorker Rechtsanwaltskanzlei Grubman Shire Meiselas & Sacks, die vorwiegend Stars aus Musik und Film vertritt, bestätigte, dass sie gehackt worden sei. Die Hacker behaupten, 756 Gigabyte an Daten einschließlich Verträgen und persönlichen E-Mails in ihrem Besitz zu haben – und sie sollen 21 Millionen Dollar Lösegeld verlangen, wie US-Medien berichten. Sollte nicht gezahlt werden, drohen sie, die privaten Daten der prominenten Klienten, darunter etwa auch Stillschweigevereinbarungen und Adressen, ins Internet zu stellen.
Hackergruppe namens „REvil“ soll Einsicht in geheime Vertragsdokumente vieler Stars haben
Um zu beweisen, dass sie es ernst meint, hatte die Hackergruppe namens „REvil“ einen Screenshot von Ordnern mit bekannten Namen und Firmen veröffentlicht, die alle von Grubman vertreten werden. Darunter einen Vertrag, den Christina Aguilera 2013 unterschrieben hatte. Zur Welttour von Madonna sind geheime Vertragsdokumente den Hackern offenbar ins Netz gegangen. Auch Verzeichnisse mit den Namen Mariah Carey, Nicki Minaj und Bruce Springsteen sind dabei.
Ein Grubman-Firmensprecher bestätigte in einem offiziellen Statement: „Es stimmt, dass wir das Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wir haben alle unsere Mandanten benachrichtigt und haben die besten Spezialisten der Welt angeheuert, die sich rund um die Uhr mit dieser Angelegenheit beschäftigen“. Zu der Lösegeldforderung und ob die Promi-Kanzlei mit den Erpressern verhandelt, dazu gab es keine Aussage.
