Bevor Timur Ülker zum Cast von GZSZ stieß, wo er seit 2018 die Rolle des Nihat Güney verkörpert, war er als Laiendarsteller bei der Pseudo-Reality-Soap „Köln 50667“. Dort war nach knapp drei Jahren für ihn Schluss. Nun berichtet der gebürtige Hamburger in seiner Biografie, wie es dazu gekommen ist.
Timur Ülker: Bei „Köln 50667“ wurde er rausgeschmissen
Denn eigentlich schien die Trennung eine beiderseitige Sache zu sein. Als 2017 die Rolle des Cem Arslan bei „Köln 50667“ herausgeschrieben wurde, hieß es eigentlich, dass man in der Sendung Timur Ülkers Wunsch, seine Leidenschaft zur Musik aufzugreifen, nicht nachgekommen war. Doch nun berichtet der 31-Jährige, der sich in jungen Jahren einen Namen als Beatboxer und Rapper zu machen versuchte, dass es gar nicht wirklich daran lag.
In seiner Autobiografie „Schattenboxen“ schreibt der 31-Jährige, dass sein Lebenswandel damals schuld war. „Eine Partynacht jagte die nächste. Feiern, Hände schütteln, Leute kennenlernen – meistens ging ja das eine mit dem anderen einher und der nächste Exzess wartete schon am Folgeabend“, beschreibt Timur Ülker die Zeit damals. Dass er Frau und Kind zu Hause hatte und regelmäßig für „Köln 50667“ vor der Kamera stehen sollte, blendete er dabei immer wieder aus. Und so kam es nicht selten vor, dass er auch mal einen Dreh verschlief.
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Und so kam es letztendlich zum Rauswurf. Timur Ülker wurde ins Büro zitiert, dort nahm ihn sich der Producer zur Brust. „Ich hatte noch nicht ganz Platz genommen, da fing er schon an: ‚Timur, ich komme gleich zur Sache. Es gab da einige Änderungen und ich muss dir leider sagen: Du bist raus.‘“ Es habe eine Weile gedauert, bis er seine Kündigung realisierte, schreibt Ülker, aber dann habe er seinen Fehler eingesehen. „Die Feierei und der Ruhm waren mir wichtiger geworden als alles andere. Darum hatte ich die Arbeit schleifen lassen, mich nicht mehr gut vorbereitet – keine Texte gelernt und mich nicht weiterentwickelt.“
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