20 Jahre Münster-„Tatort“! Kommissar Thiel muss sich in der Jubiläumsfolge vom Münster-„Tatort“ selbst jagen. Der 40. Fall erzählt von fiesen Schuldgefühlen, echter Freundschaft und einem rätselhaften Plüsch-Koala.
Der Münster-„Tatort“ wird 20 Jahre alt. Im 40. Fall des quotenstärksten Sonntagabendkrimis hat Kommissar Thiel (Axel Prahl) mit einem totalen Blackout zu kämpfen. Zu sehen ist „Des Teufels langer Atem“ am 16. Januar um 20.15 Uhr im Ersten.
Böses Erwachen: „Tatort“-Kommissar Thiel erinnert sich an nichts mehr
Die Jubiläumsfolge beginnt mit einem bösen Erwachen: Als Kommissar Thiel in einem Hotelzimmer die Augen öffnet, kann er sich an nichts mehr erinnern. Was ist in der letzten Nacht passiert? Warum schmerzt sein Körper? Und weshalb sitzen der Rechtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers) und ein Plüsch-Koala an seinem Bett?
Eine Leiche im Wald macht die Situation verzwickter: Der Tote ist Thiels Ex-Chef Arne Hartnack aus Hamburg. Thiel hatte ihn des Mordes überführt und seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Oder doch? Dass Thiel zufällig am Tatort auftaucht, findet die zuständige Kommissarin Annika Kröger (Banafshe Hourmazdi) merkwürdig.
„Tatort“-Ermittler Thiel versteht die Welt nicht mehr
Schmerzhafte Flashbacks aus der vergangenen Nacht schießen dem Kommissar immer wieder durch den Kopf. Sie scheinen den Fall jedoch noch rätselhafter zu machen. „Dinge, an die man sich nicht selbst erinnert, die glaubt man auch nicht“, sagt Thiel. Der sonst so vergnügte Ermittler versteht die Welt nicht mehr.
Boerne steht ihm mit seiner gewohnt spöttischen Art treu zur Seite: „Daher freue ich mich, dass diese Folge auf gewisse Art auch ein Film über Freundschaft ist“, sagt Regisseurin Francis Meletzky über den Jubiläumskrimi. Silke „Alberich“ Haller (ChrisTine Urspruch) riskiert für Boerne einen nicht ganz legalen Einsatz.
Unheimliche Flashbacks von Kommissar Thiel: visuell überzeugend
In einer unterhaltsamen Szene witzelt Haller mit Rechtsmedizinerin Vivian Peters (Judith Goldberg) über die Kommentare des Professors - und dreht dabei genüsslich den Spieß um. „Vermutlich ist er ja selbst an der ein oder anderen Stelle etwas klein geraten. Das würde einiges erklären“, vermutet Peters. „Du meinst einen Napoleon-Komplex der etwas anderen Art?“ fragt Boernes Assistentin, während der Professor heimlich und empört lauscht. „Der gänzlich anderen Art!“, schiebt Peters, Ex-Studentin des Professors, hinterher.
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