Heute gerät die „Bares für Rares“-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel ins Schwitzen. Der Grund dafür ist eine glänzende Antiquität, die der Verkäufer Gerd aus Grebenstein in der ZDF-Trödelshow vorstellt. Die Frau, die über Schmuck, edle Metalle und geschliffene Steine fast alles weiß, hat gut zu tun bei der Wertermittlung. Denn Gerds silberne Schale ist mit Dutzenden Silber- und Goldmünzen besetzt, deren Einzelwerte genau erfasst werden wollen.
Die Schale, ein altes Familienerbstück und mehrere Jahrzehnte im Schrank quasi vergessen, ist ein repräsentatives Stück für die Mitte einer großen Tafel und findet die entsprechende Wertschätzung der Fachfrau. Das deutet schon mal darauf hin, dass Verkäufer Gerd den „Bares für Rares“-Händlern später ein hübsches Sümmchen wird entlocken können.

„Bares für Rares“-Expertin setzt dem Wunschpreis einiges entgegen
Die älteste verarbeitete Münze stammt aus dem Jahre 1814, die jüngste von 1906. Alles hochwertige Legierungen, die Schale ist um 1908 handgefertigt worden. Und dann kommt Verkäufer Gerd mit einem Wunschpreis von 500 Euro um die Ecke ... Die Expertin verkündet daraufhin mal ihre aufwendigen Berechnungen und setzt dem Wunschpreis locker 4000 bis 5000 Euro entgegen, was wiederum den Verkäufer fast umhaut. „Ich bin etwas geplättet“, gesteht er und dampft ab zum Bietergefecht in den Händlerraum.
Ein bisschen geplättet sind auch die „Bares für Rares“-Profis im Händlerraum angesichts dieses Schatzes. Und es wird kurzer Prozess gemacht. 3000 Euro lautet das Einstiegsgebot von Händlerin Susanne Steiger, und nach einer Bieterrunde steht man bei 3500 Euro, wieder geboten von Susanne. Verkäufer Gerd schlägt sofort ein. Immerhin hat er damit seinen Wunschpreis versiebenfacht!






