Kartoffelbrei kennt jeder – aber es gibt eine Beilage, die früher ein echter Hit war, die heute aber inzwischen immer mehr in Vergessenheit geraten ist. Die Rede ist vom Erbspüree, einem köstlichen Brei aus Erbsen und Kartoffeln, der zu vielen traditionellen Gerichten hervorragend passt. Zum Eisbein, zum Schnitzel oder zum Sauerbraten: Erbspüree schmeckt einfach immer! Wir haben in einem alten Kochbuch das Rezept von Kurt Drummer gefunden, dem Star-Koch der DDR: So hat der berühmte Fernsehkoch sein Erbspüree gekocht!
Erbspüree wird nicht nur zum Eisbein serviert
Erbspüree hat einen festen Platz in vielen Küchen auf der ganzen Welt. Natürlich ist es unter anderem in Berlin bekannt, wo es mit Majoran gewürzt und unter anderem zum Eisbein serviert wird. Aber auch in anderen Regionen und Ländern kennt man den würzigen Brei auf Basis von Erbsen. Im Hunsrück, in Russland, in Österreich und sogar in Teilen von England und Kanada ist Erbspüree verbreitet. Auch hier wird es gern zubereitet und oft als Beilage zu deftigen Gerichten serviert.
Klassisches Erbspüree gibt es sogar als Fertigprodukt – es handelt sich um ein getrocknetes Pulver, das wie Kartoffelpüree zubereitet wird. Außerdem gab es früher die sogenannte Erbswurst, ein Instant-Erbspüree in Form einer großen Wurst. Allerdings wurde die Produktion schon im Jahr 2018 eingestellt, weil die Nachfrage nicht groß genug war. Erbspüree ist eben eine Beilage, die heute nicht mehr modern ist. Aber warum eigentlich? Wir verraten Ihnen das beste Rezept für Erbspüree von Koch Kurt Drummer. Lassen Sie es sich schmecken!
Zutaten für Erbspüree von Kurt Drummer
Sie brauchen: 500 g geschälte gelbe Erbsen, 1 große Kartoffel, 1 Stück Speckschwarte, 75 g Bauchspeck, 1 große Zwiebel, Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss
Zubereitung: So geht Kurt Drummers Erbspüree
So geht’s: Die gelben Erbsen müssen über Nacht in ausreichend Wasser eingeweicht werden – gehen Sie dabei am besten nach der Anleitung auf der Packung vor. Am nächsten Tag werden die Erbsen in einen Topf gegeben. Die Speckschwarte kommt hinzu, alles wird mit Wasser bedeckt. Dann bringen Sie es zum Kochen. Schalten Sie die Hitze herunter und lassen Sie Erbsen und Speckschwarte für mindestens eine Stunde köcheln.

Kurz vor dem Ende der Kochzeit schälen Sie die Kartoffel, schneiden Sie sie in kleine Stückchen und geben Sie diese zu den Erbsen. Kochen Sie sie mit, bis sie gar ist. Dann gießen Sie das Wasser ab, entfernen Sie die Speckschwarte und drücken Sie Erbsen und Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder zerstampfen Sie sie mit einem Kartoffelstampfer. Erbspüree gut durchrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.



