Suchen Sie noch etwas zum Abendbrot – oder wollen Sie am Wochenende grillen? Wir haben ein richtig geniales Rezept für Sie, das schon zu DDR-Zeiten ein echter Hit war: Omas Schüttelgurken! Nie gehört? Dann sollten Sie dringend Ihr Wissen auffrischen und dieses geniale Gemüsegericht probieren. Denn Schüttelgurken sind nicht nur blitzschnell gemacht, sondern richtig frisch und lecker. Und wenn die Gurken im Angebot sind, ist es ein richtiges Spar-Essen. Hier ist unser Rezept für Omas Schüttelgurken – so werden sie besonders würzig.
Leckere Schüttelgurken nach Omas Rezept
Oft waren es gerade die einfachen Dinge, die bei Oma auf dem Tisch landeten und bis heute unvergessen sind. Eine davon: Schüttelgurken. Die passen einfach überall: Als frische Ergänzung zur Stulle, als Beilage neben Bratkartoffeln oder sogar zur Grillwurst oder sogar zum frisch gebratenen Thüringer Rostbrätel am Wochenende.
Sie sind blitzschnell gemacht – der Name kommt von der Zubereitung: die Zutaten für Schüttelgurken werden einfach in eine verschließbare Frischhaltedose gefüllt, dann wird alles ordentlich geschüttelt. Fertig ist Omas Köstlichkeit!
Der Vorteil am Schütteln: Dank dieser Technik ist sicher, dass sich die Zutaten gut miteinander verbinden und sich alles verteilt. Wenn die Schüttelgurken anschließend in den Kühlschrank gestellt werden, ziehen sie richtig gut durch. Ein Genuss! Das Rezept für die Schüttelgurken kann übrigens beliebig erweitert werden.
Arbeiten Sie mit verschiedenen Kräutern, mit verschiedenen Zwiebeln oder Knoblauch und anderen Gewürzen, um Omas Schüttelgurken zu Ihrem ganz persönlichen Abendbrot-Kracher zu machen. Guten Appetit und gutes Gelingen!
Zutaten für Schüttelgurken: Das brauchen Sie dafür
Zutaten: 1 große Salatgurke, 1 kleine Zwiebel, 2–3 EL Essig (z. B. Kräuter- oder Apfelessig), 2 EL Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker, etwas frischer Dill
Zubereitung: So machen Sie Schüttelgurken blitzschnell
Zunächst wird die Gurke gründlich gewaschen. Je nach Vorliebe kann man sie vollständig schälen oder die Schale teilweise dranlassen. Wenn Sie die Gurke gern mit Schale essen, sollten Sie aber zu ungespritztem Bio-Gemüse greifen. Anschließend schneiden Sie die Gurke in gleichmäßige Stücke – am besten halbieren Sie die Gurke einmal der Länge nach und schneiden dann Scheiben mit einem halben Zentimeter Dicke herunter.

Nun wird die Zwiebel geschält und in sehr feine Ringe oder kleine Würfel geschnitten. Gerade bei Schüttelgurken sollten die Zwiebelstücke nicht zu grob sein, damit sich das scharfe Gemüse später gut verteilt. Der Dill wird gewaschen und fein gehackt.
Die geschnittene Gurke, den Dill und die Zwiebel gibt man nun in ein gut verschließbares Gefäß, zum Beispiel ein großes Schraubglas, eine Dose mit Deckel oder eine Schüssel mit passendem Deckel. Danach werden Essig, Öl, Salz, Pfeffer und der Zucker hinzugegeben. Der Zucker sorgt dafür, dass die Säure des Essigs schön abgerundet wird – ein typischer Handgriff aus Omas Küche, der auch bei verschiedenen Rezepten für Gurkensalat verwendet wird.
Die Schüttelgurken sollten im Kühlschrank durchziehen
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Das Gefäß wird fest verschlossen und kräftig geschüttelt. Dadurch vermischen sich alle Zutaten gleichmäßig. Nach dem Schütteln lässt man die Gurken etwa 10 bis 20 Minuten im Kühlschrank ziehen, bei Bedarf auch länger. Zwischendurch kann man sie ruhig noch ein- bis zweimal erneut durchschütteln. Dann sind die Schüttelgurken servierfertig. Am besten schmecken sie frisch, leicht gekühlt und zu einem kräftigen Abendbrot. Guten Appetit und viel Freude mit diesem einfachen DDR‑Klassiker aus Omas Küche!


