Quarkkäulchen, mancherorts auch Quarkkeulchen geschrieben, werden lecker in der Pfanne gebraten. Am besten kommen sie direkt frisch auf der Pfanne auf den Teller. Unter dem Motto: Einer brät, alle anderen essen. Das kann sehr unterhaltsam sein. Köchin oder Koch an der Pfanne sollten aber auch mal abgelöst werden.
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Ihren Ursprung haben die süßen Quarkkäulchen in Sachsen. Der Name kommt vom mitteldeutschen Kaule (Kugel). Im Vogtland werden sie auch gebackene Kließ oder Quarkkließle genannt. Nach unserem klassischen Rezept aus dem DDR-Kochbuch werden die süßen Quarkkäulchen besonders lecker und saftig.
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Das brauchen Sie für das klassische Quarkkäulchen-Rezept
Sie brauchen: Etwa 1,2 Kilo Kartoffeln, 500 Gramm Quark, 100 Gramm Zucker, 5 Eier, 4 Esslöffel Mehl, 2 Esslöffel Rosinen, 1 Zitrone, Öl zum Braten
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Rezept für Quarkkäulchen: Die Zubereitung
So geht’s: Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen. Noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse geben. Den Quark durch ein Sieb streichen und dann mit den durchgedrückten Kartoffeln vermengen. Mit Mehl, Eiern, Zucker und etwas Zitrone zu einem Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen längliche oder runde flache Käulchen formen. Danach ein ums andere Quarkkäulchen langsam in dem erhitzten Öl goldgelb braten. Noch warm auf die Teller geben und mit Zucker und Zimt bestreuen. Dazu passt frisches Obst oder eingewecktes, etwa Apfelmus oder Kirschen. In der DDR sagte man Kompott.

