Klassiker der Ost-Küche

Tote Oma: Das schnelle und leckere DDR-Rezept mit Geschichte

Entdecken Sie Tote Oma, den deftigen DDR-Klassiker. Erfahren Sie mehr über das leckere Gericht, seinen kuriosen Namen und das einfache Rezept.

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Tote Oma oder auch Verkehrsunfall, ist ein Klassiker der DDR-Küche. Lassen Sie sich nicht vom Aussehen abschrecken.
Tote Oma oder auch Verkehrsunfall, ist ein Klassiker der DDR-Küche. Lassen Sie sich nicht vom Aussehen abschrecken.pah

Der Name „Tote Oma“ mag zunächst befremdlich klingen, doch hinter diesem kuriosen Titel verbirgt sich ein traditionelles Gericht aus der DDR, das bis heute in vielen ostdeutschen Haushalten beliebt ist. Es handelt sich um eine deftige Grützwurstspeise, die oft mit Sauerkraut und Kartoffeln serviert wird. Aber wie kam dieses Gericht zu seinem ungewöhnlichen Namen?

Es gibt viele Theorien, von denen eine besagt, dass die dunkle Farbe und die körnige Textur der Grützwurst an „Erde vom Friedhof“ erinnern. Eine andere Theorie vermutet, dass der Name scherzhaft entstand, um Kinder zum Schmunzeln zu bringen. Viele Ostdeutsche nennen das Gericht auch „Verkehrsunfall“.

Unabhängig von seiner Herkunft ist die „Tote Oma“ ein herzhaftes und sättigendes Gericht. Es handelt sich dabei um eine Grützwurst, die aus Blut, Speck, Schweinefleisch und Buchweizengrütze hergestellt wird. Das Gericht wird oft mit Sauerkraut und Kartoffeln serviert. Lassen Sie uns gemeinsam dieses traditionelle Rezept entdecken!

Die Zutaten brauchen Sie für Tote Oma wie in der DDR

Zutaten für 3 bis 4 Portionen: 500 Gramm Grützwurst (Blutwurst mit Grütze); 2 Zwiebeln, gewürfelt; 100 Gramm Speckwürfel; 1 Esslöffel Schmalz oder Öl; 500 Gramm Sauerkraut; 4 bis 5 Kartoffeln, gekocht und in Scheiben geschnitten; Salz und Pfeffer zum Abschmecken; ein viertel Apfel (optional).

So bereiten Sie Tote Oma nach dem DDR-Rezept zu

Zur Vorbereitung zunächst die Grützwurst aus der Pelle drücken und in kleine Stücke zerteilen. Sie müssen aber nicht zu klein sein, da sich die Wurst beim Kochen auflöst.

Kartoffeln schälen und zum Kochen aufsetzen.

Dazu Speck und Zwiebeln anbraten. Wenn Sie mögen, können Sie auch ein paar Apfelstücke hinzugeben. Dafür Schmalz oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Speckwürfel darin auslassen. Die gewürfelten Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten.

Nun die Grützwurststücke zu den Zwiebeln und dem Speck geben und unter ständigem Rühren anbraten, bis sie krümelig wird.

Dann entweder das Sauerkraut und die Kartoffelscheiben unter die Grützwurst mischen und alles gut durchwärmen oder alles separat kochen – je nach Geschmack.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß in tiefen Tellern servieren.

Lassen Sie sich nicht vom Aussehen abschrecken. Das Gericht hat seinen Namen nicht umsonst. Dennoch werden Sie vom Geschmack überrascht sein. Tote Oma oder Verkehrsunfall ist ein echter Klassiker der DDR-Küche!

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!