Wie kommen die Florentiner eigentlich zu ihrem Namen? Anders als man denken könnte, sind die flachen, unwiderstehlichen Mandel-Plätzchen in der norditalienischen Stadt Florenz völlig unbekannt. Unter dem Namen Florentin sind sie allerdings in Frankreich beliebt, wobei die französischen Feinbäcker das klassische Konzept gerne nach ihrem Gusto mit kandierten Fruchtstückchen verfeinern.
Wir halten uns dagegen an die klassische Rezeptur. Die besteht aus gerade einmal sechs Zutaten plus Zartbitter-Schokolade beziehungsweise, je nach Geschmack, Kuchenglasur. Wer am Adventswochenende ungeplant Gäste bekommt, kann die Florentiner mit etwa einer halben Stunde Vorbereitungszeit anrichten und in den Ofen schieben – und dem Genuss zur gemütlichen Kaffeerunde steht nichts im Wege.
- 80 Gramm Zucker
- 30 Gramm feinwürziger Honig
- 50 Gramm Butter
- 60 Gramm süße Sahne
- 160 Gramm Mandelblättchen
- 50 Gramm gemahlene Mandeln
- 80 Gramm Zartbitter-Schokolade
Die Zutaten außer der Schokolade und den Mandeln in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen, vermischen und leicht aufkochen lassen. Zum Schluss die Mandeln hinzufügen und alles gut vermischen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig mit einem Teelöffel dünne Plättchen formen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160 Grad, Ober-/Unterhitze: 180 Grad) goldgelb backen.



