Der kommende Winter stellt uns vor bislang unbekannte Probleme und ein Dilemma. Bei allen dürften die Appelle angekommen, die Wohnung nur zurückhaltend zu heizen. Die Heizung gleich auszustellen und in der Wohnung zu bibbern, ist jedoch auch keine Lösung: Eine Erkältung oder gar Lungenentzündung braucht niemand zu riskieren, zumal zu geringe Raumtemperaturen auch Schimmelbildung begünstigen kann.
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Thermostate helfen dabei, eine Raumtemperatur von 19 oder 20 Grad zu erreichen, was die meisten Menschen als ausreichend empfinden. Aber wenn man gerade in die kühle Wohnung kommt, geht der Griff gewohnheitsmäßig an den Temperaturregler an der Heizung, um die Raumtemperatur möglichst rasch zu erhöhen. Thermostate funktionieren jedoch anders als ein Hahn: Werden sie ganz aufgedreht, wird die angepeilte Raumtemperatur rasch überschritten – und es ergibt aus mehreren Gründen keinen Sinn.
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Trugschluss: Aufgedrehtes Thermostat bewirkt nicht, dass die Raumtemperatur schneller erreicht wird
Denn mit dem Thermostat regelt man nur, welche Endtemperatur der Raum erreichen soll. Nicht aber, wie rasch das geht. Das heißt: Wer den Thermostat auf fünf stellt, wartet nicht nur genau so lange, bis der Raum warm ist, wie mit der Stufe drei. Man heizt unter Umständen länger, wenn man nicht bald zurückdreht. Die Folge: Die Heizkosten steigen.
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