
Lange Zeit wurden Kryptowährungen von der Öffentlichkeit nur als Spielerei wahrgenommen, die früher oder später in einer Blase enden sollten. Entgegen dieser Erwartungen befinden sich die digitalen Coins noch immer auf dem Markt und zeigten sich in den vergangenen Monaten so konstant, wie selten zuvor. Direkt in Berlin befindet sich ein europäisches Zentrum der modernen Kryptowährungssysteme. Was es damit auf sich hat, erklären wir hier näher.
Rund 500 neue Start-ups aus der Technologiebranche lassen sich Jahr für Jahr auf das Abenteuer Berlin ein. Die deutsche Hauptstadt wurde in den letzten Jahren von vielen jungen Unternehmen bevorzugt als Hauptsitz gewählt. Die Gründe dafür sind vielschichtig, liegen jedoch vor Allem in den Finanzen. Sowohl die Anforderungen für eine Finanzierung, als auch die Investorenlandschaft vor Ort sorgen dafür, dass sich auch ausländische Unternehmen immer öfter in Berlin niederlassen. Die Kreativität der Start-ups wird dadurch gestärkt, dass günstige Coworking-Räumlichkeiten an vielen Orten der Stadt zur Verfügung stehen. So kommen die verschiedensten Personen zusammen, die gemeinsam an neuen Konzepten mit entwicklungsfähigen Technologien arbeiten.
Eine dieser Technologien sind Kryptowährungen. Doch was sind Kryptowährungen eigentlich genau und wer handelt mit ihnen? Grundsätzlich gibt es weltweit mehrere Tausend Kryptogelder. Die bekanntesten von ihnen heißen Bitcoin, Ether und Ripple. Sie bauen auf der sogenannten Blockchain auf. Hier werden alle Transaktionen in einer endlosen Kette aneinander gehängt. Diese Form ist dezentral, anonymer, als herkömmliche Bankensysteme und außerdem deutlich sicherer. An der Börse werden Kryptowährungen bereits von einer Vielzahl von Tradern gehandelt. Die Auswahl reicht dabei von großen Kooperationen, bis hin zu privaten Kleinanlegern. Diese spekulieren sowohl auf steigende als auch fallende Kurse bestimmter Währungen.
Startup-Hub, Start Alliance und Berlin Startup Unit

In Berlin gibt es drei erwähnenswerte Hotspots, wo die Start-up-Szene besondere Bedeutung hat. Das sind: Startup-Hub, Start Alliance und Berlin Startup Unit. Die Bilanzen zeigen, dass rund 59 Prozent des in deutsche Start-ups investierten Kapitals in Berlin landen. Kein Wunder also, dass auch Investoren und große Unternehmen die Hotspots schätzen. In den vergangenen Jahren wurden in der Hauptstadt diverse weltbekannte Start-ups entwickelt. Unter ihnen befinden sich Soundcloud, Zalando, HelloFresh und Delivery Hero. 2019 war unter anderem der Bankservice N26 dabei, deshalb überrascht es nicht, dass die Tendenz momentan, aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten von Kryptowährungen, in die Richtung Finanzen geht.