Die Ursache der Explosionen auf dem russischen Luftwaffen-Stützpunkt Saki auf der 2014 annektierten Krim, denen nach ukrainischen Angaben am Dienstag mindestens zehn Flugzeuge zum Opfer fielen, bleibt rätselhaft.
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Moskau sprach von einem „Verstoß gegen Brandschutzregeln“ am Munitionsdepot. Ähnliches hieß es aber auch kurz nach der Versenkung ihres Raketenkreuzers Moskwa, der im April von ukrainischen Raketen getroffen worden war. Vielleicht ist es dem russischen Militär peinlich, eine Attacke nicht abgewehrt haben zu können.
⚡️🇺🇦💥1/2 New footage of explosions at the Saki military airfield in the occupied Crimea
— 🇺🇦Ukraine News Live🇺🇦 (@UkraineNewsLive) August 9, 2022
The video shows several powerful explosions.
At the beginning of the second video, taxiing of the Il-76 is visible.#Ukraine #UkraineWar #Ukrainian #UkraineRussiaWar #UkraineWillWin pic.twitter.com/1CL05ytSjN
Die Meldungen aus der Ukraine zu dem mutmaßlichen Angriff sind widersprüchlich. Gegenüber der New York Times erklärte ein ukrainischer Militär, es sei eine neue Waffe hoher Reichweite eingesetzt worden, auch Partisanen hätten eine Rolle gespielt. Ähnlich äußerte sich ein Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Washington Post fand eine anonyme Quelle, die von einem Kommando-Unternehmen sprach.
Selenskyj verspricht Rückeroberung der Krim
Für einen ukrainischen Angriff, möglicherweise auch mit einer neuen Kurzstreckenrakete Hrim-2, sprechen Äußerungen aus Kiew wie „Das war erst der Anfang“. Selenskyj jedenfalls erklärte nach dem Angriff, man werde die Halbinsel zurückerobern: „Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben.“

