Die SPD verabschiedet sich vorsichtig von der Ablehnung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr. Der Parteivorstand nahm ein Papier einer SPD-Projektgruppe „zustimmend zur Kenntnis“, das die Beschaffung solcher unbemannter Flugkörper unter Einschränkungen als möglich ansieht. So dürften sie nicht autonom kämpfen.
In der SPD gab es heftige Debatten um bewaffnete Drohnen, unter anderem Fraktionschef Rolf Mützenich lehnte sie ab. Deshalb legte der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion, Fritz Felgentreu, als Befürworter 2020 sein Amt nieder.

Offenbar bewirkte der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan 2020 um Berg-Karabach einen Sinneswandel: Aserbaidschan hatte den Armeniern mit türkischen und israelischen Drohnen schwere Verluste beigebracht, reihenweise Panzer aus der Luft zerstört und den Krieg gewonnen.

