Der russische Militärgeheimdienst GRU soll in Deutschland verschiedene Ziele markiert haben, die im Kriegsfall angegriffen werden könnten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz untersuche derzeit ernstzunehmende Hinweise auf Objekte in Berlin und Sachsen, die von Spezialkräften der russischen Armee attackiert werden könnten, so Focus weiter. Darunter seien unter anderem Einrichtungen der Bundesnetzagentur, wo Forschungen auch zur Energiewirtschaft laufen.
Russische Sabotage-Einheit festgenommen
Auslöser der geheimen Untersuchung beim Verfassungsschutz sei die Festnahme einer russischen Sabotage-Einheit gewesen, die vor zwei Wochen in der Ukraine gefasst wurde, berichtet das Magazin. Bei den Männern seien Aufzeichnungen und Koordinaten gefunden worden.
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Ziele in Tegel und Wilmersdorf markiert
Auf einem Zettel sei etwa die kleine Gemeinde Markersdorf im Landkreis Görlitz vermerkt, einer der Standorte der Bundesnetzagentur. Andere Koordinaten beziehen sich auf Ziele in den Berliner Stadtteilen Tegel und Wilmersdorf.




