Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen mehrere Bundeswehrreservisten, die sich zu einer rechtsextremen Wehrsportgruppe zusammengeschlossen haben sollen.
Bei einer Razzia in drei Bundesländern wurden auch die Anschriften von vier Reservisten durchsucht, hieß es. Insgesamt gebe es neun Beschuldigte, darunter seien sechs Reservisten, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Freitag.
Waffen und Munition bei Razzien sichergestellt
Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten Waffen, Waffenteile und Munition. Ein „nicht unerheblicher Anteil“ der Waffen müsse zunächst begutachtet werden, bislang könne sie zu den Funden nichts sagen, so eine Sprecherin der Anklagebehörde. Die Ermittlungen dauern an. Die Verdächtigen seien männlich und 37 bis 53 Jahre alt.

