Allmählich wird es jedem klar: Putins wahnsinniger Krieg gegen die Ukraine kostet nicht nur Ukrainern und russischen Soldaten sinnlos das Leben, sondern auch bald den sozialen Frieden in unserem Land. Denn ja, wir müssen die Zeche für dieses unnötige Blutvergießen in Europa bezahlen.
Die durch den Krieg und den Sanktionen gegen Russland entstandenen steigenden Energiekosten belasten schon längst nicht mehr nur die Autofahrer. Auch wer mit dem Rad umweltfreundlich unterwegs ist, wird sie nun bitter zu spüren bekommen – als Mieter.
Die Wohnungswirtschaft macht bereits deutlich klar: Wegen der enormen Energiekosten werden beim Heizen und Warmwasser auf uns höllisch hohe Betriebskosten kommen. Bis über 5000 Euro Nachzahlung drohen einem Vier-Personen-Haushalt. Das kann sich keiner leisten! Frieren für den Weltfrieden, wie es der Bund will, kann auch nicht die Lösung sein.
Schließlich geht es ja mit dem Bezahlen noch weiter. Und nicht immer ist dabei der Ukraine-Krieg schuld. Da sind Spekulanten, die Putins Feldzug für ihre Gewinne nutzen, indem sie auf dem Weltmarkt die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen lassen. Wir merken es täglich im Supermarkt an den steigenden Preisen für Nahrungsmittel.
Es brodelt schon gewaltig. Mit Blick aufs eigene Portemonnaie haben viele Deutsche schon längst kein Verständnis mehr für teure Waffenlieferungen an die Ukraine, wenn die Regierung plant, dafür soziale Leistungen wie die Staatshilfen für Hartz-IV-Empfänger beim Eingliedern in neue Jobs einzusparen.


