In Mecklenburg-Vorpommern wurde neben dem Bundestag auch ein neuer Landtag gewählt. Und die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ging als klare Siegerin hervor. Es sei ein „wunderbarer Abend für unser Land“, feierte Schwesig den haushohen Wahlsieg.
CDU sackt tief ab
Die Sozialdemokraten holten laut Prognose von Infratest dimap 37 Prozent (2016: 30,6%), während die AfD 18,5 Prozent erreichte (20,8%) und Schwesigs bisheriger Koalitionspartner CDU von 19 auf 14 Prozent abrutschte. Die Linke lag bei zehn Prozent (13,2%), die Grünen bei 7 Prozent (4,8%) und die FDP bei sechseinhalb Prozent (3%).
„Gerade in Krisenzeiten erwarten die Bürger Führung, wollen Stabilität und Kontinuität“, begründet der Rostocker Politikwissenschaftler Wolfgang Muno den Sieg von Manuela Schwesig. Die Strategie der SPD, den Wahlkampf ganz auf Schwesig zuzuschneiden, ging auf.
