Der Wirbel um Angaben zu ihrem Studium ist kaum verraucht, schon steht Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock jetzt auch wegen zweifelhafter Angaben zu Mitgliedschaften in ihrem Lebenslauf auf ihrer Homepage in der Kritik.
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Am Donnerstag hatte sie in der entsprechenden Rubrik noch unter anderem die Transatlantik-Stiftung German Marshall Fund und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aufgeführt. Dort ist eine Mitgliedschaft allerdings unmöglich und beim German Marshall Fund war sie lediglich Alumna.
Mitglied beim UNHCR? Leider unmöglich!
Außerdem gab Baerbock an, im Europa-/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung zu sein. Auf der Homepage der Stiftung wird sie jedoch nicht gelistet.
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Inzwischen wurde die Seite geändert, die Überschrift lautet statt „Mitgliedschaften“ nun „Beiräte, (Förder-)Mitgliedschaften, regelmäßige Unterstützung“.
Darunter wird jetzt ein Förderprogramm des German Marshall Fund genannt und die UNO-Flüchtlingshilfe als deutscher Partner des UNHCR. Beim ebenfalls bereits vorher aufgelisteten Europa-/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung wird nun vermerkt, dass Baerbock inzwischen ausgeschieden ist. Die Änderungen hat zuerst ein FAZ-Journalist auf Twitter öffentlich gemacht.
