Der Hass der Corona-Schwurbler kennt keine Grenzen mehr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte auf die Frage des Kölner Stadt-Anzeigers, ob die vielen während der Hochzeit der Corona-Pandemie gegen ihn ausgestoßenen Morddrohungen weniger geworden seien: „Leider nicht. Ich selbst werde immer noch bedroht, und auch für meine Kinder bekomme ich erschütternde Morddrohungen. Mein Auto muss ich in einem Vorort parken. Ohne Personenschutz kann ich abends leider nicht vor die Tür gehen.“
Der Vater von fünf Kindern, der in Köln wohnt und dessen Auto bereits beschädigt worden war, zeichnete in dem Interview ein gemischtes Bild der Corona-Lage: „Deutschland ist, was die Todeszahlen angeht, besser als viele Nachbarn durch die Pandemie gekommen. Unser Maßstab war und ist, unsere Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen. Bei uns ist zum Beispiel die Impfquote bei den Älteren nicht hoch genug, um die Beschränkungen für den Besuch in Heimen und Krankenhäusern aufzugeben.“



