Nach der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari im Iran fordert Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im deutschen Bundestag, weitreichende Konsequenzen. „Jetzt sind IOC (Internationales Olympisches Komitee, d. Red.) und der internationale Ringerverband United World Wrestling am Zug“, teilte die SPD-Politikerin auf SID-Anfrage mit: „Nur bedauernde Worte und dann der Übergang zur Tagesordnung – das ist jetzt endgültig zu wenig.“
Der 27-jährige Afkari war am Samstag hingerichtet worden und wurde in der Nacht zum Sonntag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beerdigt. Das gab der Menschenrechtsaktivist Mehdi Mahmudian, der auch ein Freund der Familie Afkaris ist, auf Twitter bekannt. Laut Mahmudian wurde Afkari in Sangar, einem Dorf in der südiranischen Provinz Fars, beerdigt. Seine Familie durfte an der Beerdigung nicht teilnehmen.
