Die weltweite Verbreitung des Coronavirus hätte nach Ansicht unabhängiger Experten vermieden werden können. Die Pandemie mit ihren schrecklichen Auswirkungen „hätte verhindert werden können“, heißt es in einem am Mittwoch in Genf vorgelegten Bericht eines von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragten Expertenkomitees. Dafür aber hätten die Corona-Warnsignale früher beachtet werden und unter anderem die WHO früher Alarm schlagen müssen.
Ein „toxischer Cocktail“ aus Zaudern, fehlender Vorbereitung und schlechter Reaktion auf die Krise sei für das dramatische Ausmaß der Pandemie verantwortlich, erklärte die Co-Präsidentin des Gremiums, Ellen Johnson Sirleaf. Dadurch habe sich die jetzige „humanitäre Krise“ entwickelt, die von den Experten als „Tschernobyl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wird.
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