Die Spitzen der Europäischen Union haben dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden eine enge Partnerschaft und einen Neuanfang in den transatlantischen Beziehungen angeboten. EU-Ratspräsident Charles Michel schlug Biden am Mittwoch im Europaparlament einen „Gründungspakt“ für eine bessere Welt vor. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte einige konkrete Punkte, unter anderem zur Zusammenarbeit gegen Corona und den Klimawandel.
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So sagte von der Leyen, sie freue sich auf den Beitritt der USA zur Impfallianz Covax, die für eine faire internationale Verteilung von Impfstoffen eintritt. Für den Klimaschutz regte sie eine Kooperation beim Emissionshandel und eine „Allianz für grüne Technologien“ an. Für den Datenschutz und die Regulierung der Internetkonzerne nannte sie die Option eines „gemeinsamen Trade- und Technologie-Councils“.
Sowohl Michel als auch von der Leyen zeigten sich wenige Stunden vor der Amtseinführung Bidens offen erleichtert über das Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump. Die Beziehungen hätten unter Trump sehr gelitten, sagte Michel. Von der Leyen zitierte den Dichter Hermann Hesse: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Die Welt warte darauf, „dass die USA in den Kreis gleichgesinnter Staaten zurückkehrt“.
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