Luxemburg - Die Die EU bereitet nach dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny (44) neue Russland-Sanktionen vor. Das wurde bei einem Treffen der EU-Außenminister einstimmig vereinbart.
Deutschland und Frankreich hatten zuvor EU-Strafmaßnahmen wegen des Anschlags vorgeschlagen, die sich gegen Verantwortliche dafür richten. Sie begründeten den Schritt damit, dass Russland Aufforderungen zu einer Aufklärung der Tat bislang nicht nachgekommen sei. Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW, Russland ist Mitglied) habe bestätigt, dass es sich bei der Vergiftung um einen Verstoß gegen das Chemiewaffen-Übereinkommen handele. Dies könne nicht ohne Konsequenzen bleiben.
