Trump hat Geschichte geschrieben – aber wahrscheinlich nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Als erster ehemaliger Präsident musste er für ein Polizeifoto antanzen. Grummelig sieht er darauf aus, als würde er innerlich schon die nächsten Tiraden gegen die Demokraten üben. Dieses Bild wird unzweifelhaft durch die Welt gehen.
Alle wollen es: Donald Trumps Polizeifoto ist eine Sensation
Donald Trumps Mugshot gibt es jetzt schon auf T-Shirts, bald vielleicht sogar auf Tassen oder Plakatwänden. Und wenn das passiert, wird sowohl die Pro- als auch die Anti-Trump-Fraktion drauf anspringen, denn beide Seiten fühlen sich durch das Bild in ihrer Weltsicht bestätigt.
Liberale und Demokraten-nahe Medien wie die New York Times haben ihre Analysen schon rausgehauen, und für sie ist klar: Endlich sieht die Welt Donald Trump als den Kriminellen, der er ist. Trump hasst bekanntlich eine schlechte Optik, und das Polizeifoto lässt ihn definitiv schlecht aussehen. Für sie beweist das Foto: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Endlich haben wir den handfesten Beweis für den Schaden, den er angerichtet hat!

Sieht glasklar aus? Dann schauen Sie sich mal Trump-nahe Medien an. Trump-Fans fühlen sich von dem Polizeifoto ebenso in ihrer Weltsicht bestätigt. Für sie beweist es, dass es einen „Deep State“ gibt, also ein Schattenstaat, eine Verschwörung von mächtigen Personen in der Regierung, die bereit sind, alles zu tun, zu Fall zu bringen.
Der Mugshot von Donald Trump ist ein Statement – aber wofür?
Für Trump-Gegner ist sein Polizeifoto ein Zeichen des Siegs der Justiz über einen Mann, der ihr Land terrorisiert hat. Für Trump-Fans ist es eine Kampfansage, und Trump der unterdrückte Revolutionär hinter Gittern, dem eine Stimme gegeben werden muss.




