Einen Tag nach der Veröffentlichung von Studien-Ergebnissen der deutschen Pharma-Firma Biontech zieht deren Konkurrent CureVac nach. Die Tübinger Firma hat am Dienstag erfolgreiche Daten aus der Phase-1-Studie ihres Impfstoff-Kandidaten veröffentlicht. Demnach wurde festgestellt, dass der Impfstoff die Herstellung körpereigener T-Zellen aktiviert. Die Immunantwort entspreche derjenigen von genesenen Covid-19-Patienten, hieß es.
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Im Vergleich zu Biontech liegt die Firma aber zeitlich etwas zurück: Während Biontech bereits vor der Zulassung ihres Impstoffes steht, befindet sich der Curevac-Wirkstoff zunächst noch in den klinischen Tests der sogenannten ersten Phase, in denen es zunächst um die Klärung von grundlegenden Wirksamkeits- und Sicherheitsfragen geht. Im Podcast "Steingarts Morning Briefing" sagte CurVac-Chef Franz-Werner Haas am Dienstagmorgen, er rechne mit einer Zulassung des Impfstoffes im ersten Quartal 2021.
Wie Biontech setzt Curevac auf einen Impfstoff auf der Basis der mRNA-Methode, um das Immunsystem auf einen Kontakt mit den neuartigen Coronaviren vorzubereiten. Die Technologie gilt allgemein als vielversprechend, ist aber noch neu.
