Johann Lafer hat ordentlich abgespeckt. Der Fernsehkoch hat sich selbst auf Diät gesetzt und innerhalb eines halben Jahres zehn Kilo abgenommen. Ausschlaggebend war eine Knie-OP, die Lafer zum Umdenken anregte. Doch wie genau hat Lafer das geschafft? Sagen wir mal so, revolutionär ist Johann Lafers Weg nicht. Die neue Figur hat er ganz klassisch erzielt: gesunde Ernährung und Bewegung.
Johann Lafer hat seine Ernährung umgestellt
„Früher, wenn ich nach Hause gekommen bin, habe ich mir eine Flasche Rotwein aufgemacht, dazu gab es Wurst-Scheiben. Eine für mich, eine für den Hund. Den Hund habe ich nicht mehr und Wurst auch nicht. Wein trinke ich noch, aber weniger. Ich wiege jetzt um die 100 Kilo“, erzählt Johann Lafer im Interview mit der Bild-Zeitung.
Doch der gebürtige Österreicher isst nicht nur weniger Wurst und trinkt weniger Alkohol, er hat seinen ganzen Speiseplan umgestellt. Bedeutet im Klartext, Johann Lafer nimmt kaum noch tierische Produkte zu sich. Auch an Industrie-Zucker wird gespart, gesüßt wird stattdessen mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup.
Zum Frühstück isst der „Küchenschlacht“-Moderator gerne Haferschleim mit Früchten wie Heidelbeeren, Brombeeren oder Himbeeren und Zimt oder Quark. Mittags gibt es Fladenbrot mit Gyros aus Pilzen, Gemüse-Ratatouille mit Vollkornnudeln oder Gemüse-Curry. Besonders wichtig ist für Johann Lafer die richtige Würze. Zum Abendessen setzt der Koch auf Eiweiß und Proteine, zum Beispiel Kichererbsen-Salat mit Tomaten, eine Räucherforelle, Grünkohl-Salat oder eine gebratene Aubergine. Kohlenhydrate versucht Johann Lafer zu vermeiden.

Auch Bewegung darf nicht fehlen
Nicht unwichtig ist auch das Snacken zwischendurch – das macht Lafer nämlich gar nicht. „Ich bin niemand, der sich Sachen gedankenlos reinstopft, ich habe das Verlangen nicht. Es ist ohnehin wichtig, dass man solche Dynamiken aus seinem Körper bekommt. Denn wenn der Körper keine Gummibärchen kriegt, will er sie auch bald nicht mehr. Da ist die Psyche aber auch ein Problem, denn wenn man gestresst und fertig ist, dann ‚frisst‘ man. Man muss in Balance kommen. Ich nehme mir inzwischen viel häufiger eine Auszeit, das hilft mir sehr.“



