Die Sonne scheint, vor Berlin scheinen schöne Tage zu liegen – doch Experten sind sicher: Es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Vor allem für die Menschen in den Hochwasser-Krisengebieten könnte es am Wochenende noch einmal richtig schwer werden. Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net warnt: Sie sollten die wichtigsten Dinge in Sicherheit bringen. Denn: Es stehen neue Gewitter und Unwetter mit Starkregen an. Gleichzeitig fallen die „Hundstage“ ins Wasser…
Die schwüle Hitze der Hundstage bleibt in diesem Jahr aus
Denn: Normalerweise walzt zu dieser Zeit eine unglaublich schwüle Hitze durch Deutschland – die „Hundstage“ beschreiben die Zeit von Ende Juli bis Anfang August. Zwar kann es am Wochenende schwülwarm werden, doch in der kommenden Woche rauschen die Temperaturen wieder in den Keller. Dramatisch wird es in den Gebieten in Westdeutschland, die von der Horror-Flut schwer getroffen wurden: Dort drohen Starkregenfälle.
„Auf jeden Fall sollten alle wasserempfindlichen Maschinen die in den Flutregionen im Einsatz sind vor Regen geschützt werden“, warmt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Bisher ist das in dieser Woche ja nicht notwendig gewesen, da die ganze Zeit die Sonne schien und es trocken war. Dann nochmal die Gullys checken. Da steckt sicher noch eine Menge Schlamm und Dreck drin. Bei kurzzeitigen starken Gewitterschauern kann sonst das Wasser nicht ablaufen und staut sich auf den Straßen und läuft ggf. wieder in den ein oder anderen Keller.“
Die gute Nachricht: Der Starkregen wird nicht flächendeckend fallen, vielmehr ziehen einzelne Gewitterzellen über das Krisengebiet hinweg. Jung: „Es wird dabei nicht jeden treffen, hier und da kann es aber kurzzeitig mal ordentlich runterprasseln. Besser Vorsicht walten lassen als Nachsicht. In der neuen Woche geht es dann eher durchwachsen weiter.“


