Trübseliger könnte der Januar kaum sein: grauer Himmel, Sprühregen, Temperaturen zwischen ein und fünf Grad. Und das, obwohl zwei mächtige Hochdruckgebiete namens Friedrich und Erich mitten über Europa liegen. Doch es passiert nicht das, was wir unter Hochdruckeinfluss erwarten: Statt prallem Sonnenschein prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Berlin und Brandenburg Hochnebel, Sprühregen, stellenweise nachts auch noch Nebel.
Stürmische Böen kündigen in Berlin und Brandenburg ab Donnerstag Wetterwechsel an
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Daran wird sich bis Freitag leider wenig ändern: Die Höchstwerte steigen bis Freitag noch auf bis zu sieben Grad. Diese Temperaturen sind übrigens deutlich zu warm für diesen Monat. 2,4 Grad liegt der Januar in unserer Region bislang über dem langjährigen Mittel. Trotz des Sprühregens ist er statistisch zu trocken, und die Sonne hat sich weitaus seltener gezeigt als im Schnitt der letzten Jahre.
Ab Donnerstag kündigen teils stürmische Böen an, dass sich das Wettergeschehen zum Wochenende umstellen wird. Zunächst sacken die Temperaturen erstmals seit Tagen wieder stellenweise in den Frostbereich ab. Doch schon zum Morgen hin steigen die Temperaturen wieder sprunghaft an. Bis zur 10-Grad-Marke reichen die Vorhersagen für den Sonnabend. Allerdings sind auch ergiebige Niederschläge ausgerechnet am Sonnabend möglich. Besser sehen die Aussichten derzeit für den Sonntag aus: Es bleibt mild und voraussichtlich trocken.


