Dass das Baden in manchen Gegenden Australiens kein ganz ungefährliches Vergnügen ist, mussten jetzt ein Hund und sein Besitzer feststellen. Die beiden wurden am vergangenen Mittwoch im tropischen Norden des Kontinents von einem riesigen Krokodil angegriffen. Aber während für dem Mann die Attacke noch einigermaßen glimpflich ausging, endete der Ausflug zum Fluss für den Vierbeiner tödlich. Das Reptil zog den Hund in die Fluten und verschwand.
Die Attacke habe sich am Mittwoch in Bloomfield im Bundesstaat Queensland ereignet, als der 37-Jährige an einer Bootsrampe seine Hündin „Magic Molly“ Gassi führte, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Freitag. Ranger hätten das 4,2 Meter lange Reptil am Donnerstagabend 200 Meter vom Angriffsort entfernt entdeckt und erschossen, weil es ein „inakzeptables Risiko“ dargestellt habe. Bei einer Obduktion seien die Überreste des Hundes im Magen des Reptils gefunden worden.
#EXCLUSIVE: This is the moment a crocodile attacks a tourist at the Bloomfield boat ramp, in Far North Queensland.
— 9News Queensland (@9NewsQueensland) February 23, 2023
The man fights his way free from the jaws of the predator and walks away with only minor injuries to his lower leg.
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Auf einem in australischen Medien verbreiteten Video war zu sehen, wie das Krokodil plötzlich aus den braunen Fluten auftauchte und den Mann ins Bein biss. Dieser konnte sich befreien und versuchte dann verzweifelt, seine Hündin zu retten, die das Krokodil in Windeseile in den Fluss gezogen hatte. Immer wieder schlug er auf das Reptil ein, bis dieses untertauchte. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus in Cairns geflogen.
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