Nur noch wenige Wochen, dann feiern die Menschen in Deutschland ein hoffentlich schönes Weihnachtsfest. Nach Jahren, beherrscht von der Pandemie, hätte es ein schönes Fest werden können, doch nun machen Krieg, Energiekrise und Inflation vielen Haushalten zu schaffen. Auch beim Weihnachtsbraten müssen die Menschen in diesem Jahr wesentlich tiefer in die Tasche greifen: Gänse-Züchter warnten schon vor Monaten, dass die Preise in diesem Jahr steigen werden – und jetzt sorgt ein Foto aus einem Supermarkt für Wirbel.
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Es ist ein unglaubliches Bild, das ein Twitter-Nutzer in einem deutschen Supermarkt aufnahm – wer es sieht, dem wird mit Blick auf das anstehende Weihnachtsfest beinahe übel. „Gestern so im Supermarkt gesehen, bin froh kein Fan zu sein“, schreibt er dazu. „Aber ich habe auch keine Ahnung was es kosten muss und darf bzw. wie aufwändig die Aufzucht ist.“
Heftiger Preis-Schock: So viel kostet die Weihnachtsgans im Supermarkt
Das Foto zeigt eine abgepackte Gans im Fleisch-Regal, zu sehen ist das aufgeklebte Preis-Etikett. Es handelt sich um eine junge Freilandgans aus Brandenburg – laut Etikett „frisch“. Unglaublich: Der Kilo-Preis für das Fleisch liegt bei 18.90 Euro – das macht beim Gewicht der Gans einen Gesamtpreis von 109,85 Euro. Mehr als 100 Euro für einen Weihnachtsbraten – würden Sie so viel Geld dafür ausgeben?
Gestern so im Supermarkt gesehen, bin froh kein Fan zu sein.
— gorelizer (@h_dreas) November 10, 2022
Aber ich habe auch keine Ahnung was es kosten muss und darf bzw. wie aufwändig die Aufzucht ist. pic.twitter.com/1O9xNbI2y6
Viele werden es müssen, denn der Preis für die Weihnachtsgänse steigt in ganz Deutschland. Grund laut Berichten: „In diesem Jahr sind deutlich weniger Gänse aufgestallt und gemästet worden“, sagt Herbert Dohrmann, der Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV). „Die Vogelgrippe ist nicht so richtig im Griff, außerdem hat der Ukraine-Krieg dazu geführt, dass Futtermittel sehr viel teurer geworden sind.“
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Allein in diesem Sommer seien in Deutschland wegen der Geflügelpest 40.000 Gänse getötet worden, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft, Dieter Oltmann. Und das hat Folgen: Auch in der Gastronomie wird es bereits knapp: Mehr als 75 Prozent der Gastronomen wollen ihre Festtags-Karten in diesem Jahr etwa durch günstigere Alternativen ergänzen, etwa Wild, Ente oder Rind servieren.
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