Die Ermittler waren sich sicher: Bei der am Donnerstagvormittag in einem Walds Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang (Baden-Württenberg) aufgefundene Leiche handelt es sich um die sechzehnjährige Julia W. Das Mädchen war vor elf Tagen auf dem Weg zur Schule verschwunden. Eine Obduktion sollte die genauen Todesumstände klären.
Am Freitag wurde dann mitgeteilt, dass man von einem Suizid ausginge. Angesichts der Obduktionsergebnisse und der Gesamtumstände sei „von einem suizidalen Geschehen auszugehen“, teilten die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und die Polizei in Reutlingen gemeinsam mit. Ein Fremdverschulden schlossen die Behörden aus.
Eine am Donnerstag gebildete 35-köpfige Sonderkommission der Polizei, die in dem Fall ermittelte, sollte noch am Freitag wieder aufgelöst werden.
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Tagelange Suche nach Julia W.: Sonderkommission mit 35 Beamten eingesetzt
Bei einer großangelegten Suchaktion im Landkreis Esslingen war die Leiche am Donnerstagvormittag um 11.20 Uhr gefunden worden. Am Freitagvormittag wurde die Leiche obduziert.
Die Jugendliche aus Remshalden im Rems-Murr-Kreis wurde seit Dienstag der vergangenen Woche vermisst, es lief eine tagelange großangelegte Suche von Polizei und Rettungskräften. Dabei wurde die Tote am Donnerstag in einem Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang aufgefunden.
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Julia W. hatte am Morgen ihr Zuhause verlassen, fuhr aber nicht zur Schule
Nach Angaben der Polizei hatte die 16-Jährige am Morgen des 24. Januar ihr Zuhause verlassen. Sie ging allerdings nicht zur Schule, sondern fuhr sie mit der Bahn nach Kirchheim unter Teck, wo sie am Bahnhof um 09.17 Uhr in einen Zug in Richtung Lenningen einstieg. Danach verlor sich ihre Spur.



