Bei einem Busunglück nahe der weltberühmten Inka-Stadt Machu Picchu in Peru sind mindestens vier Menschen gestorben. Der Bus mit den Reisenden sei in eine „mehr als 100 Meter tiefe Schlucht“ gestürzt, sagte der peruanische Tourismusminister Roberto Sánchez am Montag. 16 weitere Businsassen wurden dem Ministerium zufolge bei dem Unfall verletzt.
Drei der verstorbenen Passagiere seien Kolumbianer, ein weitere Peruaner. Unter den Verletzten waren demnach vier Menschen aus Frankreich, sowie Reisende aus Griechenland, Israel, den Niederlanden, Kanada, Argentinien, Spanien und Peru.
An der Unfallstelle war es dem Ministerium zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nacht auf Montag (Ortszeit) neblig. Ein Teil der Verletzten sei per Militärflugzeug in die Hauptstadt Lima verbracht worden. In Peru sind Verkehrsunfälle häufig, unter anderem wegen des schlechten Zustands des Straßennetzes, erhöhter Geschwindigkeit oder fehlender Verkehrszeichen.

