Darauf haben die Fans seit Jahren gewartet. Auf den letzten Kampf des legendären Raumschiffes Enterprise mit seiner ebenfalls legendären Crew um Captain Jean-Luc Picard. Ab diesem Freitag (21.4.) soll er nun stattfinden, wenn auf Amazon Prime Video die finale Folge von „Star Trek: Picard“ läuft. Es soll der allerletzte Kampf der Helden mit ihrer Enterprise sein.
Mit dem Schluss der dritten Staffel soll nicht nur die „Picard“-Serie enden. Man will auch die gesamte Weltraum-Saga um den legendären Captain (nun Admiral) beenden, die vor 36 Jahren in den USA mit der Ausstrahlung der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ (im Original: „Star Trek – The next Generation“) begann. Die Deutschen bekamen erst 1990 im ZDF erstmals Picard mit seinen Mitstreitern Will Riker, den Androiden Data, der Ärztin Dr. Beverly Crusher, den Klingonen Worf und Chefingenieur Geordie LaForge auf der Brücke einer neuen Enterprise zu sehen.
Dieses Raumschiff haben die „Star Trek“-Macher nun für das große Finale des Serien-Ablegers „Picard“ (erste Staffel startete 2020) aus der Mottenkiste geholt. Besser gesagt aus dem Museum der Sternenflotte, wo Chefingenieur LaForge die „Enterprise D“ aus Trümmerresten wieder zusammenbastelte. Denn bekanntlich war das Raumschiff im Kinofilm „Star Trek – Treffen der Generationen“ (1994) zerstört worden. Für die nachfolgenden Filme mit der Next-Generation-Crew kam die neue „Enterprise E“ zum Einsatz, letztmalig vor 20 Jahren im Kinofilm „Nemesis“.

Dass die Enterprise aus der „The Next Generation“-TV-Serie nun auch beim Ableger „Star Trek: Picard“ dabei ist, ist nur folgerichtig. Schließlich hatten die Produzenten für die dritte und wohl auch letzte Staffel dieser Serie die alte Captain-Picard-Crew wieder zusammengetrommelt. Das Wiedersehen der Helden sollte die Geschichte zu einem würdigen Ende führen und die Fans gnädig stimmen. Die beiden ersten Staffeln kamen beim Publikum gerade nicht sehr gut an.
„Star Trek: Picard“: Im Finale wird die Enterprise gegen einen alten Gegner geschickt
In den bereits gezeigten neun Folgen der dritten Staffel kämpften Picard und seine Mannschaft bisher allerdings auf einem anderen Raumschiff, der USS Titan. Nun ist diese nicht mehr einsatzbereit. Daher müssen Picard und Co. nun auf ihre alte Enterprise umsteigen, um wieder einmal das Weltall zu retten.
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Und so steht jetzt das letzte Gefecht der „Enterprise D“ an. Ihre letzte Mission ist klar. In der Final-Folge treffen Picard und Crew auf ihre alten Widersacher. Es sind wieder einmal die Borg, kybernetisch aufgewertete Wesen, die in einem kollektiven System leben und eine Borg-Königin haben. Ein gewaltiger Gegner: Diese Alien, die alle Lebewesen mit dem Spruch „Widerstand ist zwecklos“ zu roboterähnlichen Kreaturen machen, haben bereits die Sternenflotte infiltriert.
Picards Hoffnung ist, der einmal selbst zu den Opfern der Borg gehörte, nun mithilfe der alten Enterprise das Alien-Kollektiv für immer zu besiegen. Außerdem muss er noch seinen Sohn aus deren Fängen befreien. Die Finalfolge heißt sinnigerweise „Die letzte Generation“. Dies dürfte auf deutsche Zuschauer eher komisch wirken, weil man sofort an die gleichnamige nervige Klima-Straßenblockierer-Gruppe denken muss.

„Star Trek: Picard“: Geht es mit den Enterprise-Stars doch noch weiter?
Aber die letzte Folge mit dem letzten Kampf der legendären Enterprise bietet noch eine grandiose Überraschung in Richtung Zukunft. Auch wenn das Ende von „Star Trek: Picard“ beschlossen zu sein scheint, lassen sich die Macher offenbar doch noch ein Hintertürchen offen.
Möglicherweise geht es mit der legendären „Star Trek“-Crew doch in irgendeiner Form weiter. Schließlich war ja anfangs des Picard-Ablegers auch nicht die Reunion der alten Darsteller geplant, wie Picard-Darsteller Sir Patrick Stewart (82) erst kürzlich verriet.


