Das ist hart und es wird in den kommenden Jahren vermutlich noch härter. Am Mittwoch erreichte die aktuelle Hitzewelle ihren vorläufigen Höhepunkt – und das mit neuen Hitzerekorden in ganzen sechs Bundesländern, wie der DWD meldet. Zudem wurden an vier Orten Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen.
Hier fielen die Hitzerekorde in Deutschland
Trauriger Hitze-Spitzenreiter war Bad Mergentheim-Neunkirchen in Baden-Württemberg. Damit wurde auch der bisherige Rekord für Baden-Württemberg von 40,2 Grad in Freiburg im August vor 19 Jahren (13.8.2003) eingestellt. Auch in Hamburg fiel an der Messstation Hamburg-Neuwiedenthal mit 40,1 Grad der bisherige Rekord. Die 40-Grad-Marke wurde außerdem noch in Barsinghausen-Hohenbostel (Niedersachsen-Rekord) und Huy-Pabstorf (Sachsen-Anhalt-Rekord) geknackt.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde mit 39,4 Grad ein Landesrekord in Boizenburg gemessen und in Schleswig-Holstein ein Landesrekord mit 39,1 Grad in Grambek.
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Die Daten eines historischen Wettertages:
— DWD (@DWD_presse) July 20, 2022
4x "die 40"
6x Bundeslandrekord
1x 40 °C auf 53° nördlicher Breite
Ganz wichtig: Es handelt sich um vorläufige, noch ungeprüfte Werte. /V#Hitzewelle #Hitze #Temperaturen #Temperaturrekord #Sommer pic.twitter.com/Pv2SijCEEg
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Bei den Werten handelt es sich laut dem Deutschen Wetterdienst zwar noch um vorläufige Werte, die aber dennoch beunruhigend sind und vielen Menschen das Leben schwer machten.
Auch für Berlin schossen die Höchstwerte in Richtung Rekordniveau, hier blieben die gemessenen Temperaturen am Mittwochnachmittag mit rund 37 Grad laut Wetter.net allerdings deutlicher unter der 40-Grad-Marke – und auch knapp unter dem bisherigen Hitzerekord in der Hauptstadt.
