Er war immer eingefleischter Anhänger und zumindest in Europa DAS Gesicht von Scientology. Doch jetzt berichtet das britische Portal Daily Mirror, dass Tom Cruise laut Insidern sich immer mehr von der Sekte distanziert. Grund ist wahrscheinlich seine Tochter Suri.
Tom Cruise seit Jahren in einer „spirituellen Krise“
Schon 2021 gab es erste „Trennungsgerüchte“ zu Scientology und Tom Cruise. Er soll sich angeblich in einer „spirituellen Krise“ befinden. Jetzt erhärten sich die Vermutungen. Neuen Insider-Berichten zufolge hat sich Tom Cruise seit drei Jahren nicht mehr in der britischen Scientology-Zentrale Saint Hill in West Sussex blicken lassen. Und das, obwohl er während der Dreharbeiten zu „Mission Impossible“ in Großbritannien wohnte, und vorher immer regelmäßig mit dem Hubschrauber zur Zentrale geflogen ist.
Scientology und Tom Cruise – eine jahrzehntelange Liebesgeschichte
Der Hollywood-Schauspieler ist seit Jahrzehnten Mitglied und Aushängeschild, hat sich sogar dafür eingesetzt, dass Scientology in Europa als Religion anerkannt wird – mit gemischten Ergebnissen übrigens: in Spanien, Schweden, Italien, Portugal, Slowenien, Kroatien und Ungarn ist Scientology als Religion anerkannt, in Deutschland nicht. Seit 1997 wird die Scientology-Kirche hierzulande sogar in manchen Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet (allerdings nicht in Berlin).

Der skurrile Personenkult von Scientology und Tom Cruise
Scientology wird in erster Linie im Gründungsland USA als Religion praktiziert, hat aber wegen ihrer Strategie, vor allem Personen des öffentlichen Lebens zu rekrutieren, weltweite Bekanntheit erreicht. Tom Cruise ist deswegen hierzulande fast synonym mit der Sekte. Auch Scientology scheint zu wissen, was sie an ihm hat und zeigt das auf teilweise sehr skurrile Weise. Insider erzählen zum Beispiel von Sekten-internen Castings für die Position als Tom Cruise’ Freundin.
Verlässt Tom Cruise Scientology für seine Tochter?
Umso seltsamer also, dass Tom Cruise sich jahrelang nicht mehr in der Scientology-Zentrale blicken lässt. Unklar ist, ob er vielleicht einfach keine Lust mehr auf die regelmäßigen Hubschrauber-Flüge nach West Sussex hatte, wenn er auch direkt vor der Haustür in London eine Scientology-Zentrale hat.



