Ein Polizeibeamter aus Unterfranken hat seinen schwer kranken Vermieter vor dessen Tod um rund 54.000 Euro geprellt. Am Freitag verurteilte das Amtsgericht Würzburg den 42-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten wegen schweren Betrugs und Drogenbesitzes (Az: 811 Js 18233/17). Der Beamte will in Berufung gehen, wie er kurz nach der Verhandlung der Deutschen Presse-Agentur sagte.
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Der Polizist hat dem Urteil zufolge seinem Vermieter vorgegaukelt, er müsse Medikamente kaufen und Rechnungen bezahlen. Das Opfer, das unter einer schweren Krebserkrankung litt, habe ihm vertraut und über Monate immer wieder Geld ausgehändigt. Ein klarer Schwindel, argumentierte die Staatsanwaltschaft. Der Kranke hatte selbst Anzeige erstattet, starb jedoch, bevor er vor Gericht vernommen werden konnte.
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