Nach einem erneuten starken Erdbeben im Nordosten Japans ist in mindestens 200 Haushalten die Stromversorgung unterbrochen worden. Die Erschütterung vom Samstagabend (Ortszeit) mit einer Stärke von 7,2 löste für die Präfektur Miyagi eine Warnung vor einem Tsunami aus, wie der TV-Sender NHK berichtete. Es wurde vor Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe gewarnt.
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Eine erste Welle habe scheinbar die Küste schon erreicht, hieß es. Das Beben war auch in Tokio zu spüren. Über Schäden oder Opfer gab es zunächst keine Informationen. Immerhin: Weder in der Atomruine Fukushima noch in anderen Kernkraftwerken der Region wurden nach Angaben der Betreiberkonzerne Schäden festgestellt. Man habe sofortige Prüfungen eingeleitet, aber keine Schäden finden können.
