Tragischer Tag in Antwerpen: In der belgischen Stadt sind bei einem Einsturz auf einer Baustelle mindestens fünf Bauarbeiter gestorben. Nachdem zunächst drei Todesopfer geborgen worden waren, wurden am Samstag auch die Leichen der beiden zunächst vermissten Arbeiter gefunden, wie die Feuerwehr der Hafenstadt am Sonnabend mitteilte.
Feuerwehr von Antwerpen: Rettungsarbeiten gehen unvermindert weiter
In einer aufwendigen Rettungsaktion wurden neun Menschen lebend gerettet, acht von ihnen hatten jedoch schwere Verletzungen erlitten. Inzwischen konnten sechs von ihnen bereits die Intensivstation verlassen. Bei den drei übrigen bestehe zudem keine Lebensgefahr, teilten belgische Behörden mit. Bei den Opfern handelt es sich um Beschäftigte der Baustelle.
Zwei der Toten stammen aus Portugal und Rumänien, wie örtliche Medien unter Verweis auf Behördenangaben berichteten. Die Nationalität der anderen Todesopfer war zunächst unklar. Als noch drei Menschen als vermisst galten, hatten die Einsatzkräfte von zwei weiteren Portugiesen sowie einem Russen gesprochen. Sie sollen alle über ein Subunternehmen für die Baufirma Democo gearbeitet haben.

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