Die als besonders freiheitsliebend bekannten Mitglieder des Rockerclubs Bandidos MC haben auf ihrer Website ein Statement zu den Corona-Verordnungen veröffentlicht. Anlass des Statements war ein aufgrund der Verordnungen abgesagtes Treffen des Motorradclubs am Gardasee.
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In dem Statement heißt es:„ Die Einschränkungen durch Corona, die von einem kleinen Regierungsestablishment in europäischen Staaten vorgenommen werden, wirken sich auf zahlreiche Menschen hinsichtlich ihres Verhaltens im gesellschaftlichen Leben äußerst negativ aus.“ Und weiter: „Nicht zuletzt tun die Regierungen dies durch das Schüren von Ängsten vor dem Virus.“
Eine medizinische Begründung für ihre Einstellung liefern die Rocker nicht. Stattdessen heißt es weiter: „Bandidos sind jedoch nicht dafür gemacht, Ängste zu haben, sondern eher für die Verbrüderung“. Zudem seien Bandidos hartnäckig. Deshalb habe man für die abgesagte traditionelle Gardalake-Party im Mai 2020 einen „frühestmöglichen Ersatztermin“ organisiert.
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So habe man am 18. und 19. September letzten Jahres „als Brüder aus verschiedenen Ländern die Gelegenheit“ genutzt, aus der „sozial destruktiven sogenannten neuen Normalität“ auszubrechen und sich zu versammeln“, um „Brüderlichkeit und Freiheit als die einzig wahre Religion“ zu feiern.
