„Haben Sie eine Payback-Karte?“ Diese Frage werden Sie beim Einzelhändler Rewe bereits in zwei Jahren nicht mehr hören. Das Unternehmen und der Cashback-Anbieter werden künftig getrennte Wege gehen. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, soll die Trennung bereits Ende des nächsten Jahres vollzogen sein. Rewe plant ein eigenes Bonus-System. Doch was bedeutet das für Payback und alle Kunden, die bislang Punkte gesammelt haben? Wir haben die Antworten.
Rewe macht Schluss mit Payback-Punkten
Wenn sich die Wege von Rewe und Payback Ende 2024 trennen, wird es natürlich ein Schlag für Payback sein. Laut der Lebensmittelzeitung haben Rewe und der zum Konzern gehörende Discounter Penny 17 Millionen der rund 31 Millionen Payback-Karten in Deutschland ausgegeben. Zudem sind Rewe und Penny mit einem Nettoumsatz von 35 Milliarden Euro ein echter Schlüsselpartner für Payback gewesen, der laut Lebensmittelzeitung jährlich 150 Millionen Euro an den Cashback-Anbieter überwiesen hat. Rewe war seit 2014 Partner von Payback, Penny seit 2018.
Sicher ist: Einen ähnlich großen Partner im Lebensmittelhandel wird Payback nicht bekommen. Die Märkte der Edeka-Gruppe haben mit der Deutschland-Card ein eigenes Bonus-Programm, Lidl und Kaufland, die zur Schwarz-Gruppe gehören, haben ebenfalls eigene Programme, Aldi verzichtet bislang auf dieses Modell.
Rewe macht Schluss mit Payback: Das passiert mit Ihren Punkten
In Schwierigkeiten dürfte Payback dennoch nicht geraten. Denn weiterhin gehören viele Partner dem Netzwerk an – und im vergangenen November konnte der Cashback-Anbieter einen echten Coup vermelden: Beim weltgrößten Online-Shop Amazon lassen sich inzwischen Payback-Punkte sammeln.
Lesen Sie auch: TV-Star Christina Dimitriou spricht über ihre unheilbare Krankheit: „Ich verdränge das immer“ >>


