Da vergeht der Appetit

Ekel-Alarm auf Kreuzfahrtschiff: Passagierin kratzt sich mit Gabel den nackten Fuß – mitten im Restaurant!

Da verging den Gästen im Restaurant eines Kreuzfahrtschiffes der Appetit: Eine Mitreisende kratzt sich ausgiebig ihren Fuß - erst mit den Fingern, dann greift sie zur Gabel ...

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Erst kratzte sich die Frau mit den Fingern den Fuß, dann griff sie zur Gabel. Mitten im Kreuzfahrtschiff-Restaurant.
Erst kratzte sich die Frau mit den Fingern den Fuß, dann griff sie zur Gabel. Mitten im Kreuzfahrtschiff-Restaurant.Screenshot / Instagram / lucky_charmedcourt

Da schüttelt es einen! An Bord eines Kreuzfahrtschiffs der Reederei Carnival bietet eine Passagierin, die offenbar wenig von guten Manieren hält, eine absolut eklige Szene. Mitten im Restaurant fängt sie an, sich ihren nackten Fuß zu kratzen. Doch es wird noch weit widerlicher ...

Als die Fingernägel nicht mehr reichen, greift sie zur Gabel

Videos, die eine Mitreisende aufnahm und die schnell im Netz kursierten, zeigen die Szene in aller Deutlichkeit: Immer wieder fährt die Frau mit den Fingern über ihre nackte Fußsohle und löst dabei trockene Hautschuppen, die zu Boden rieseln – mitten im Restaurant, in Sichtweite anderer Gäste.

Doch damit nicht genug: Als die Finger offenbar nicht mehr ausreichen, greift die Passagierin kurzerhand zu einer Metallgabel vom Tisch und bearbeitet damit weiter ihre Fußsohle.

Besonders unappetitlich: Zwischendrin wischt sie sich die Finger ab und greift mit der Hand  ganz selbstverständlich wieder nach ihrem Essen – offenbar ein Stück Pizza – und isst seelenruhig weiter, ohne mit der Wimper zu zucken. Ob die Gabel danach erneut für Speisen benutzt wurde, ist auf den Aufnahmen nicht zu erkennen.

Aus dem Hintergrund ist aber zu hören, wie fassungslos die Umstehenden waren. Eine Frau, die offenbar ihren Augen kaum trauen will,  fragt, ob andere das auch gerade sehen.

Reederei reagiert humorvoll

Natürlich wurde die Reederei Carnival auf die Passagierin mit fehlender Kinderstube aufmerksam gemacht.  Auf Instagram meldet sich das Unternehmen zu Wort und nimmt den viralen Ekel-Moment vermeintlich – und mit Humor: „Wir können bestätigen, dass Gabeln für Essen gedacht sind – nicht für Fußpflege.“ Ein Satz, der im Netz für zusätzliche Erheiterung sorgt und binnen kurzer Zeit selbst die Runde macht.

Ganz ohne Konsequenzen blieb die Aktion der Passagierin dabei aber nicht. Nach Angaben der Reederei wurde die Frau noch während des Vorfalls von Bord-Personal angesprochen – und die benutzte Gabel wurde umgehend aus dem Verkehr gezogen, offenbar um sicherzugehen, dass sie kein zweites Mal zum Einsatz kommt.

Gleichzeitig betont Carnival unmissverständlich, dass ein solches Verhalten in keiner Weise den eigenen Standards entspreche. Hygiene und Sauberkeit an Bord der Schiffe hätten für das Unternehmen oberste Priorität.

Fußkratzerin wird unfreiwillig weltbekannt

Die Mitreisende hatte mehrere Video-Clips der Fußkratzerin aufgenommen, die deren Verhalten über die Reise hinweg dokumentieren – erst im Speisebereich, dann mit der Gabel und später noch einmal an Deck, wo die Unbekannte erneut an ihrem Fuß herumzupft. Ein Clip zeigt, wie die Filmerin in der Causa sogar beim Kapitän vorspricht.

Allein der erste Clip kam binnen weniger Tage auf mehr als 30 Millionen TikTok-Aufrufe, die komplette Serie inzwischen auf über 40 Millionen (Stand: 31. Juli). Die Frau, deren Identität weiter unbekannt ist, wurde im Netz schnell auf einen Spottnamen reduziert: „foot fungus lady", Fußpilz-Lady – ob tatsächlich ein Pilz hinter der schuppigen Haut steckt, ist allerdings nirgends belegt.

Die Reichweite war so groß, dass sich sogar Prominente einschalteten: US-Sängerin und Grammy-Gewinnerin SZA kommentierte den Fall und machte deutlich, dass sie das Bordpersonal sofort geholt hätte. Unter den Videos kündigten unzählige Nutzer an, künftig eigenes Besteck mitzubringen oder auf Einwegbesteck umzusteigen.

Liebe Leserinnen und Leser, was sagen Sie zu der Kreuzfahrt-Passagierin, die ihrem Juckreiz am Fuß mitten im Restaurant so hemmungslos nachgibt? Bitte schreiben Sie uns an leser-bk@berlinerverlag.com