Seit Wochen kommt das Wetter in Deutschland nicht zur Ruhe! Zwar gibt es immer wieder auch sommerliche Tage, doch vor allem der Westen und der Süden der Republik werden immer wieder von heftigen Unwettern heimgesucht. Nun traf es erneut die einwohnerreichen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.
Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
Für alle drei Bundesländer galten am Donnerstagabend Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) – und wie sich zeigte auch völlig zurecht. Heftige Regenfälle überfluteten Straßen und Keller, es gab Blitz- und Hagelschäden und umgestürzte Bäume. Im Ruhrgebiet (NRW) beispielsweise sorgte das Extremwetter dafür, dass die A42 bei Herne überschwemmt wurde. Zahlreiche Autos blieben dort im Wasser stecken. Die Autobahnpolizei musste den Abschnitt sperren. Die Feuerwehr versorgte die Feststeckenden.
Allein in Herne musste die Feuerwehr zu mehr als 50 Einsätzen ausrücken. Im benachbarten Bochum waren zwei Blitze in Bäume eingeschlagen, die umzustürzen drohten. Auch in der bereits vor einigen Tagen durch Überschwemmungen schwer getroffenen Stadt Fröndenberg an der Ruhr liefen wieder mehrere Keller voll.
Baden-Württemberg: Mehrere Straßen voller Schlamm
In Baden-Württemberg sorgte das Unwetter ebenfalls für Verkehrsbehinderungen. In Kraichtal im Landkreis Karlsruhe liefen nach Worten einer Stadtsprecherin viele Keller voll, mehrere Straßenzüge seien überschwemmt und teils mit Schlamm bedeckt. Innerhalb weniger Minuten habe es so stark geregnet, dass das Wasser nicht mehr abfließen konnte.
Aus Bayern gingen vor allem Meldungen über vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume ein. Besonders schlimm war es im Großraum Passau, wo die Rettungskräfte 122 Mal ausrücken müssten. Von den umgestürzten Bäumen wurde jedoch niemand verletzt.
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