Nach einem Erdrutsch in Japan werden 19 Menschen vermisst, wie die Nachrichtenagentur AFP vermeldet. Mehrere Häuser seien durch die Schlammmassen am Sonnabend in der Küstenstadt Atami zerstört worden, teilten die Behörden der Präfektur Shizuoka im Zentrum des Landes mit. Mehr als 2800 Haushalte in der Region waren ohne Strom. Der Erdrutsch ereignete sich nach tagelangen schweren Regenfällen. Die Behörden forderten die Hilfe des Militärs bei der Suche nach den 19 Vermissten an.
#Nachrichten 03/07/2021 Erdrutsch von Atami- Japan aufgrund von starkem Regen verursachte Schäden und mindestens 20 Menschen wurden vermisst #Japan #Atami #Erdrutsch pic.twitter.com/qssV4DYt09
— werner welge 🇩🇪📿 (@wernerwelge1) July 3, 2021
Zugverkehr wurde wegen heftiger Regenfälle teilweise eingestellt
Der beliebte Ferienort Atami liegt rund hundert Kilometer südwestlich von Tokio. Wegen der heftigen Regenfälle musste der Zugverkehr in der Region teilweise eingestellt werden. Davon betroffen war auch der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, der zeitweise nicht auf der Strecke zwischen Tokio und Osaka verkehren konnte.
Auf TV-Bildern war zu sehen, wie eine Lawine aus Schlamm und Geröll mehrere Häuser in Atami unter sich begräbt. „Ich hörte ein schreckliches Geräusch und sah eine Schlammlawine, die sich nach unten bewegte, während die Rettungskräfte die Menschen zur Evakuierung aufforderten“, sagte der Leiter eines Tempels dem öffentlich-rechtlichen Sender NHK. Er habe sich in ein höher gelegenes Gelände gerettet. Als er zurückkam, seien Häuser und Autos, die vor dem Tempel standen, verschwunden gewesen.
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