Noch heute rätseln viele

Krasses Detail vom Untergang der „Titanic“: DAS ist einfach gruselig!

Im April 1912 versank das damalige „Schiff der Träume“ im Atlantik. Noch heute gibt eine Geschichte vielen Menschen Rätsel auf: Wurde der Untergang des Schiffes schon Jahre zuvor vorhergesagt?

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Die „Titanic“ sank im Jahr 1912, nachdem sie auf dem Atlantik einen Eisberg gerammt hatte.
Die „Titanic“ sank im Jahr 1912, nachdem sie auf dem Atlantik einen Eisberg gerammt hatte.AP

Dieses Schiffsunglück beschäftigt die Menschen noch heute – und das liegt nicht nur am berühmten Hollywood-Film von James Cameron: In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 rammte die „Titanic“ während ihrer Überfahrt über den Atlantik einen Eisberg und versank im Ozean. Rund 1500 Menschen kamen bei der Tragödie ums Leben – und seitdem ranken sich viele Legenden um das einstige „Schiff der Träume“ und die Nacht, die so vielen den Tod brachte. Ein kleines Detail gibt vielen noch heute Rätsel auf: Wussten Sie, dass der Untergang der „Titanic“ vorhergesagt wurde?

Wurde der Untergang der „Titanic“ schon Jahre zuvor vorhergesagt?

Sie haben richtig gelesen: Der Untergang des luxuriösen Schiffes, das damals als „unsinkbar“ galt, wurde vorhergesehen – und zwar von einem amerikanischen Schriftsteller. Morgan Robertson brachte schon im Jahr 1898 einen Roman namens „Titan“ raus, in dem vom damals größten Schiff der Welt die Rede war. Die „Titan“ im Roman sank bei ihrer Überfahrt über den Nordatlantik nach der Kollision mit einem Eisberg. Ein gruseliges Detail aus der Geschichte der „Titanic“: War Schriftsteller Morgan Robertson ein Hellseher?

Zahlreiche Details aus seinem Roman stimmten mit dem späteren Untergang der „Titanic“ überein – und mit dem Schiff an sich. So kamen die „Titan“ aus dem Buch und die echte „Titanic“ auf eine annähernd gleiche Länge: Die „Titanic“ war 269 Meter lang, die „Titan“ 244. Beide Schiffe waren aus Stahl gefertigt, jedes hatte drei Propeller und zwei Masten. Und: Beide Schiffe verfügten über wasserdichte Schotten, galten deshalb als unsinkbar.

Das Wrack der „Titanic“ schlummert heute auf dem Grund des Atlantik.
Das Wrack der „Titanic“ schlummert heute auf dem Grund des Atlantik.Oceangate Expeditions/PA Media/dpa

Und damit nicht genug: Sowohl im Roman als auch in der echten Welt waren die Schiffe zu ihrer Zeit die größten Passagierdampfer. Beide konnten jeweils rund 3000 Passagiere befördern, verfügten allerdings über zu wenige Rettungsboote. Das Brutto-Gewicht der Schiffe belief sich übrigens auf 45.000 Tonnen („Titan“) und 46.000 Tonnen („Titanic“). Und: Beide Schiffe gehörten britischen Reedereien, die ihren Sitz in Liverpool hatten – und einen Standort am New Yorker Broadway.

Beim Untergang der „Titan“ überlebten nur 13 Passagiere, bei der „Titanic“ waren es 700

Auch beim Untergang gab es einige Parallelen: Beide Schiffe sanken im April, beide nach dem Zusammenstoß mit einem Eisberg. Die Beschädigung passierte im Buch und in der Realität auf der Steuerbordseite. Das wohl Faszinierendste: Die beiden Orte, an denen die Schiffe im Buch und in der Realität im Ozean versanken, liegen nur ein paar Hundert Meilen entfernt.

Hatte Schriftsteller Morgan Robertson hellseherische Fähigkeiten? Er schrieb schon Jahre vor dem Untergang der „Titanic“ einen Roman über ein Schiffsunglück.
Hatte Schriftsteller Morgan Robertson hellseherische Fähigkeiten? Er schrieb schon Jahre vor dem Untergang der „Titanic“ einen Roman über ein Schiffsunglück.Gemini Collection/imago

Allerdings gab es auch einige Unterschiede: Den Untergang der „Titan“ im Roman überlebten nur 13 Passagiere, bei der „Titanic“ konnten rund 700 gerettet werden. Auch die Fahrtrichtung sah anders aus: Die „Titan“ kam von New York, die „Titanic“ wollte in die amerikanische Metropole. Und: Im Roman kämpft eine der Hauptpersonen auf dem Eisberg mit einem Eisbären – das ist während des echten Untergangs der „Titanic“ niemandem passiert, heißt es.

Trotzdem sind die Gemeinsamkeiten der beiden Unglücke frappierend – war der Autor ein Hellseher? Er selbst stritt genau das ab. Morgan Robertson gab an, besondere Kenntnisse über den Bau von Schiffen zu haben, damit erklärte er sich die Parallelen. Außerdem gab es auch vor dem Untergang der „Titanic“ vergleichbare Unglücke, die ihn hätten inspirieren können. Auch heute noch fasziniert die Geschichte dennoch viele Menschen – sie wurde beispielsweise sogar für die Mystery-Serie „X Factor – das Unfassbare“ unter dem Titel „Titan“ verfilmt.