Man rechne damit, dass der erkrankte Höhenforscher schon am Dienstag ans Tageslicht gebracht werden könne, sagte Bülent Genc am Montag der Deutschen Presseagentur. Genc ist der Chef des türkischen Verbandes der Höhlenforscher. Damit könnte der 40-Jährige Mark Dickey schon nach etwas mehr als einer Woche aus der Morca-Höhle in der Südtürkei befreit werden. Zuvor hatte der Verband damit gerechnet, dass die Rettung knapp zwei Wochen dauern könnte. Mehrere internationale Helfer sind an der Rettungsaktion beteiligt.
Der US-Amerikaner ist Teil eines internationalen Forschungsteams, das die dritttiefste Höhle der Türkei erkundet. Am 2. September hatte er in 1250 Metern Tiefe eine Magenblutung erlitten. Mehrere Helfer haben den Mann nach Angaben des Verbandes inzwischen auf eine Tiefe von 500 Metern gebracht.
Mehrere enge Höhlengänge mussten für die Rettung aufgesprengt werden
Mehrere Ärzte waren bereits in der vergangenen Woche zu dem US-Amerikaner vorgedrungen. Die Bergung ist sehr schwierig, unter anderem mussten einige enge Höhlengänge aufgesprengt werden, damit die Helfer mit einer Trage passieren konnten.


