
Unser Box-Idol Henry Maske ist inzwischen auch schon 56 Jahre – aber immer noch ein Gentleman. Das bewies er kürzlich wieder einmal in einem Interview – diesmal mit der blonden Sirene Barbara Schöneberger in deren Radioshow.
Der Olympiasieger (1988, Gold in Seoul) und mehrfache Weltmeister (erstmals 1993) hat schon viel erlebt – auch außerhalb des Rings. Vor zehn Jahren schlüpfte er zum Beispiel in einem Kinofilm in die Rolle seines großen Vorbilds Max Schmeling. Für Boxkampf-Szenen im Film bekam er viel Lob. Doch in einem folgte er dem legendären Champion der 30er Jahre nicht: Er trat bislang nicht als Sänger in Erscheinung.
Maske bekam ein Angebot von "The Masked Singer"
In der Radio-Talkshow mit den „Waffeln einer Frau“ verriet Maske am Sonntag, dass man von Seiten der Musik-Rateshow „The Masked Singer“ versucht habe, ihn als maskierten Teilnehmer zu gewinnen. „Auch mich hatte man angefragt und ich habe mit fester Überzeugung abgesagt!“ Die Begründung lieferte er gleich hinterher: „Ich bin kein guter Sänger.“
Trotzdem schlägt in Maske weiterhin „Das Herz eines Boxers“. Er habe den Sport geliebt, gesteht er der Schöneberger. Dabei hat das Thema Gewicht bei dem langjährigen Profi, der 2007 endgültig seine Karriere beendete, offenbar einen besonderen Eindruck hinterlassen. „Ich wusste, mit welchem Gewicht ich abends zu Bett gehen darf, damit ich unbelastet die Nacht überstehe und morgens nicht irgendwo noch einmal einen Ausflug machen muss um 100 oder 200 Gramm abzunehmen“, so Maske.
Abnehmen ist deutlich gruseliger als das Gewicht zu halten.
An eine buchstäblich schlüpfrige Situation während seiner Profi-Laufbahn kann er sich noch sehr gut erinnern: „Ich war tatsächlich geringfügig übergewichtig. Was habe ich gemacht? Ich wollte meine Unterhose ausziehen.“ Letztlich musste er aber dann doch nicht die Hüllen fallen lassen. „Glücklicherweise hat man mich ausgebremst. Am Ende war die Waage nicht korrekt eingestellt.“ Maske durfte seine Boxershorts anbehalten, fest stand jedoch: Jedes Gramm zählt.