Auf der Bahnstrecke Erfurt-München ist am Samstagmorgen ein ICE wegen eines technischen Defektes auf einer Hochbrücke liegengeblieben. 145 Fahrgäste mussten umsteigen.
Auf einer Talbrücke bei Großbreitenbach in Thüringen war ein ICE wegen eines Antriebsschadens liegengeblieben, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
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Die rund 145 Fahrgäste mussten aus dem defekten Zug über Stege in einen anderen ICE umsteigen. Die Evakuierung dauerte rund zwei Stunden. Währenddessen konnten auf diesem Abschnitt keine Züge fahren. Sie wurden zum Teil umgeleitet und hatten daher bis zu einer Stunde Verspätung, hieß es von der Bahn.
Letzter ICE-Ausfall ist erst zwei Wochen her
Erst vor zwei Wochen endete für etwa 800 Bahnreisende die Fahrt mit einem ICE außerplanmäßig: Der ICE 79 blieb auf dem Weg von Berlin über Leipzig nach Zürich mitten auf der Saale-Elster-Talbrücke liegen.
Auch hier mussten alle Fahrgäste bei sommerlichen Temperaturen evakuiert werden und in einen anderen Zug umsteigen. Fast 200 Reisende mussten dabei in dem überhitzten ICE, in dem die Klimaanlage ausgefallen war, bis zu fünf Stunden lang ausharren.
