Dieser Streifen wurde lange erwartet, läuft nun auch in den deutschen Kinos – und wird schon jetzt als einer der schlimmsten Horrorfilme des Jahres gehandelt: „Talk to Me“. Der Grusel-Streifen handelt von einem schrägen Party-Spiel, das in einer Gruppe junger Leute gespielt wird – mithilfe einer mumifizierten and beschwören sie die Geister von Verstorbenen herauf. Doch das Spiel geht schief, die Mauer zwischen der Welt der Lebenden und der Toten wird eingerissen. Der brutale Streifen sorgt schon jetzt für so viel Furore, dass bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde.
„Talk to Me“ ist in erster Linie ein klassischer Grusel-Streifen, der mit den üblichen Zutaten eines Horrorfilms aufwartet: Junge Leute, ausufernde Partys, ein seltsames Horror-Experiment, das aus dem Ruder läuft. Allerdings überzeugt der Streifen auf ganzer Linie: „Talk to Me“ zeigt nicht nur tolle Grusel-Sequenzen, sondern auch ein paar echte Horror-Szene, die den Kino-Zuschauern auch in Deutschland das Blut in den Adern gefrieren lassen!
Horrorfilm „Talk to Me“ wird als schlimmste Grusel-Streifen des Jahres gehandelt
Das sorgt für einen gigantischen Erfolg: Angeblich wurde der Streifen mit einem Produktionsbudget von nur 4,5 Millionen Dollar produziert – zum Vergleich: die aktuellen Sommer-Kino-Hits „Oppenheimer“ und „Barbie“ kosteten jeweils rund 100 Millionen Dollar. „Talk to Me“ konnte die Summe schon am ersten Tag der Veröffentlichung einspielen.

„Talk to Me“ handelt von einer Gruppe junger Leute, die mithilfe einer einbalsamierten Grusel-Hand Geister heraufbeschwören. Bei Partys stellen sie die Hand auf den Tisch – und wer sie anfasst und „Talk to Me“ („Sprich mit mir!“) sagt, kann Kontakt zur Geisterwelt aufnehmen. Was als witziges Party-Spiel beginnt, ufert aber schnell aus. Denn: Wird die Verbindung mit dem Jenseits nicht nach spätestens 90 Sekunden gekappt, bleiben die Geister in der echten Welt.
Was das bedeutet, bekommt vor allem Hauptfigur Mia (Sophie Wilde) zu spüren, die nur ein paar Sekunden zu lang mit der Geisterwelt in Kontakt bleibt. Die Folgen für sie und ihr Umfeld: Dramatisch!
Teil 2 geplant? So geht es nach dem Erfolg von „Talk to Me“ in den Kinos weiter
Regie führten bei „Talk to Me“ die Brüder Danny und Michael Philippou, die mit ihrem Youtube-Kanal „RackaRacka“ berühmt wurden , hier vermischen sie in Videos Horror und Comedy, eroberten sich mit ihren Clips eine große Fangemeinde. Inzwischen ist auch bekannt, dass nach dem offenen Ende von „Talk to Me“ eine Fortsetzung geplant ist, die ebenfalls von den Brüdern produziert werden soll.
Außerdem gibt es Gerüchte darüber, dass sie bereits ein Prequel gedreht haben– hier werden Fans von „Talk to Me“ hoffentlich erfahren, was es mit der geisterhaften Hand auf sich hat und woher sie überhaupt kommt. Im Mittelpunkt steht hier Berichten zufolge die Geschichte von Duckett (Sunny Johnson), der in der Eröffnung von „Talk To Me“ für den ersten heftigen Schockmoment sorgte – er ist der erste Tote des Horror-Streifens.
Prequel geplant: Die Vorgeschichte von „Talk to Me“ wurde bereits gedreht
Die Besonderheit an der Vorgeschichte: Es soll sich dabei um einen „Screenlife“-Film handeln – also einen Streifen, der sich komplett auf Bildschirmen und Monitoren in der digitalen Welt abspielt. „Es wird komplett über Aufnahmen von Mobiltelefonen und Interaktionen in den sozialen Medien erzählt“, kündigten die Regisseure Danny und Michael Philippou an. Zuletzt kam mit „missing“ ein Thriller ins Kino, der genau auf diese Art produziert wurde – und auch im Horror-Segment gab es bereits Filme wie „Unfriend“, die damit atemlose Spannung erzeugten.

Momentan halten allerdings nicht Prequel und Sequel, sondern der erste Teil von „Talk to Me“ die Spannung im Kino hoch. Für viele Film-Fans ist der Streifen schon jetzt einer der schlimmsten Horrorfilme des Jahres, wird sogar besser bewertet als „Evil Dead Rise“, der erst kürzlich in die Kinos kam.





