In Berlin suchte man erst kürzlich nach einem Löwen, der gar keiner war – und auch im österreichischen Ort Krems hält ein Tier die Bewohner seit Tagen in Atem. Nur ist das Lebewesen, das hier gesucht wird, wesentlich kleiner. Es hat dafür aber auch mehr Beine: Eine exotische Spinne soll in einer Supermarkt-Filiale aus einer Bananenkiste gekrabbelt sein. Der Biss kann für den Menschen tödlich sein – und vor allem bei Männern zu einer sehr schmerzhaften Nebenwirkung sorgen.
Die Spinne krabbelte im Supermarkt aus einer Bananenkiste, Mitarbeiter geschockt
Bereits am Dienstagmorgen war die Spinne aus einer Bananenkiste gekrabbelt, als das Personal gerade den Ost-Stand in der Filiale des Discounters Penny vorbereitete. Die Mitarbeiter alarmierten die Feuerwehr. Der Chef des Marktes beschrieb das Tier als etwa sechs Zentimeter groß und schwarz – Experten fürchten deshalb, dass es sich um eine Bananenspinne handelt. Das Problem: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Tier nicht finden. Die Bananenkartons wurden mit Plastik versiegelt, die Suche nach kurzer Zeit beendet.

Der Markt wurde vorerst geschlossen, heißt es in Berichten. „Der Schutz der Kundinnen und Kunden hat oberste Priorität“, teilte die REWE-Group laut dem News-Portal „oe24.at“ mit. „Ein Spezialist klärt aktuell, um welche Spinnenart es sich handelt.“ Auch ein Kammerjäger sei mit der Suche nach der Spinne beauftragt worden. Zudem waren Feuerwehr und Polizei im Einsatz.
Fund im Supermarkt: So heftig wirkt das Gift der Bananenspinne
Das Problem bei der Bananenspinne: Das Gift kann auf sehr unterschiedliche Arten wirken. Die Symptome reichen von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Schweißausbrüchen. Auch Bluthochdruck und Herzrasen können die Folge sein. In besonders schweren Fällen kann der Biss der Spinne auch zum Tod führen. Aufgrund der Konzentration des Giftes gehört die Bananenspinne sogar zu den giftigsten Arten der Welt.



